Antje Rietz

Schauspiel

Schauspiel

Antje Rietz erhielt ihre Ausbildung an der Universität der Künste Berlin, wo sie das Studium in Schauspiel, Gesang und Tanz mit Auszeichnung abschloss. Die gebürtige Berlinerin spielte u.a. an den Staatstheatern Karlsruhe, Kassel und Schwerin, am Theater des Westens, der Neuköllner Oper, am Schlosspark Theater Berlin, am Theater Ingolstadt oder den Schauspielbühnen in Stuttgart.

Am Alten Schauspielhaus Stuttgart wurde sie für ihre Interpretation der Hauptrolle in „Victor/Victoria“ mit dem Publikumspreis geehrt. Am Stadttheater Ingolstadt erhielt sie für ihr facettenreiches Spiel ebenfalls den Publikumspreis. Sie verkörperte u.a. die Titelpartien und Hauptrollen in My Fair Lady, Hello Dolly, Die schöne Helena, Marilyn, Chicago, Im weißen Rössl, Kiss me Kate, Spamalot oder Crazy for You und ist eine gefragte Darstellerin für Seelenportraits über Hildegard Knef, Marlene Dietrich oder Florence Foster Jenkins.

Antje Rietz lebt mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet dort u.a. als Gastdozentin an der UdK.

Pressezitate

"Knapp daneben ist auch vorbei" (Die Diva der falschen Töne)

Schlosspark Theater Januar 2024

„[….] ihre kindliche Freude und der unbedingte Drang zum Singen rühren an [….] weil Antje Rietz die Diva der falschen Töne so mitreißend, berauschend und fesselnd mimt. In ihrem Glanz können die anderen guten Schauspieler und Schauspielerinnen nur schmückendes Beiwerk sein.“

Rbb Inforadio, 15. Januar 2024, Autorin: Silke Mehring

„[…]Antje Rietz verkörpert die fröhliche Diva perfekt vorwärtsstrebend und hübsch naiv mit einem äußerst selektiven Blick auf die Wirklichkeit. […] Sängerin und Schauspielerin Antje Rietz versteht es virtuos, die Arien sensationell falsch zu singen.In ihrer Figur der Florence Foster Jenkins schwingt jedoch auch immer leise etwas Tragisches mit.“

Berliner Morgenpost, 15. Januar 2024, Autorin: Ulrike Borowcyzk

„Die sensationelle Darstellung der Florence durch Antje Rietz bekam immer wieder Szenenapplaus. Um so genial und absichtlich falsch singen zu können, muss man schon eine Vollblutmusikerin sein. Und das ist Rietz. Sie ist eine begnadete Sängerin und Schauspielerin…“

TKSzeit Berlin, 17. Januar 2024, Autorin: Claudia Anschütz

„[…]Was sicher auch an der herzerwärmenden Interpretation der Schauspielerin und Musikerin Antje Rietz liegt, sie verleiht ihrer Florence so viel Charme, dass es tatsächlich schwierig ist, sich ihrem Bann zu entziehen.[…]Insgesamt ist es eine helle Freude, Antje Rietz in dieser Rolle zu erleben, sie spielt mit so viel Begeisterung und Verve, mit und ohne Kastagnetten, mit überbordenden Kostümen, auch an ihrer Fußarbeit während ihrer Tanzeinlagen kommt man nur schwer vorbei, sodass am Ende auch das Publikum zu ihrem größten Fan wird.“

aufderbuehne.de, 14. Januar 2024, Autorin: Annette Kraß

„Die Titelheldin ist eine Paraderolle für Antje Rietz,[…]Schon von der ersten schiefen Arie an liegt ihr das Premierenpublikum zu Füßen. Um wirklich schlecht zu klingen, muss man verdammt gut singen können. Die an der Berliner UdK ausgebildete Sängerin legt unglaubliche Energie in die Rolle der Frau, die für die Verwirklichung ihres Lebenstraums alles gibt.“

Kulturvolk, 29. Januar 2024, Autor: Uwe Sauerwein

"Glorious!" (Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins)

Schauspielbühnen Stuttgart 2023

„Antje Rietz spielt ihre Figur, die sie nur allzu schnell ins Lächerliche kippen lassen könnte, mit solcher Strahlkraft und Würde, dass genau das Gegenteil geschieht: Man verfällt dieser Florence regelrecht, so dass ihre schräge Darbietung des Lieds „Granada“ (ein- schließlich der Kastagnetten, die sie nicht mehr vom Handgelenk bekommt) am Ende die schönstmögliche Zugabe in einer ganzen Reihe gesanglicher Highlights ist – obwohl sie kaum einen Ton trifft, geschweige denn den Takt hält. So falsch muss man aus vollem Hals erst einmal singen können: Sei es die „Glöckchenarie“ aus der Oper „Lakmé“, „Mein Herr Marquis“ aus Strauss’ „Fledermaus“ oder eben die „Königin der Nacht“ – Antje Rietz schafft sie alle, dazu facettenreich in Gestik und Mimik. Am Ende toppt sie ihre Leistung mit einem berührenden „Ave Maria“ – wohlgemerkt glockenrein gesungen.“
Ludwigsburger Kreiszeitung, 6. April 2023, Autorin: Uta Reichardt
„Mittelpunkt einer jeden Szene ist eine musikalische Darbietung, die Antje Rietz meisterlich komödiantisch gestaltet.[…]Fulminant ist der Höhepunkt, als Florence in der Carnegie Hall zu Mozarts komplexer Arie „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ ansetzt. Antje Rietz übertrifft in ihrem Vortrag noch die historische, beim Videoportal Youtube als Audiospur verfügbare Darbietung – was als aufrichtiges Kompliment zu verstehen ist. Chapeau!“
Stuttgarter Zeitung, 13. März 2023, Autorin: Kathrin Horster

„Frankensteins Braut" (UA)

Theater Ingolstadt 2023

„Antje Rietz spielt die Maria kühl und mit erstaunlicher physischer Virtuosität – wie sie anfangs anfallartig Gegenstände fallen lässt, sich im zweiten Teil des Abends mit roboterhafter Perfektion durch die Szenerie bewegt und so perfekt agiert, dass sich alle Familienmitglieder vor ihr fürchten. Wunderbar!“
Donaukurier, 5. Dezember 2022, Autor: Jesko Schulze-Reimpell

„Für mich soll's rote Rosen regnen"

Schlosspark Theater Berlin 2022

„Berlin hat eine Theatersensation… kluges Stück, tolle Songs, wunderbare Regie, 1A Ausstattung, großartige Interpretation. Antje Rietz und Sophia Euskirchen … erkunden die zerklüftete Seelenlandschaft der Diva mit Charme, mit Verve, Können und vor allem und zuerst!!! mit Intelligenz.“

rbb Kulturradio, 30. Juni 2022, Autor: Peter Claus

„SPAMALOT"

Schlosspark Theater Berlin 2020

„Stimmlich umwerfend ist Antje Rietz als die Fee vom See, ebenjene Diva, die ihre Allüren beltet, chattet, jodelt und einen spitzen Ton auch mal rekordverdächtig lange keift. Allein das lohnt den Abend.“
Berliner Morgenpost, 14. August 2020, Autor: Peter Zander

„Für mich soll's rote Rosen regnen“

Schauspielbühnen Stuttgart 2019

„Antje Rietz kommt ‘Hilde’ optisch sehr nahe – die Maske hat ganze Arbeit geleistet. Diese melancholisch-ironische Art der gereiften Knef, ihre Schnoddrigkeit und die Stimmlage bringt Rietz auch im Spiel und im Gesang gut zum Ausdruck, ohne zu kopieren. Bei aller Ähnlichkeit behält sie eine wohltuende Distanz, die Raum für die eigene Interpretation lässt.“
Eßlinger Zeitung, 20. Januar 2019, Autorin: Petra Bail
“Antje Rietz, die nicht nur mit ihren schwarz umrandeten Augen […] ein ziemlich perfektes Abbild des Originals ist, sondern auch mit ihrer abgeklärten Ruhe, dieser nonchalanten Ehrlichkeit ohne Reue.”
Reutlinger General-Anzeiger, Januar 2019, Autorin: Angela Reinhardt
“Antje Rietz ähnelt dem Star äußerlich und stimmlich […] und bringt das Melancholische, Nachdenkliche, Geheimnisvolle mit.”
Kulturreport Stuttgart, Januar 2019, Autor: gab

„SPAMALOT“

Frankenfestspiele Röttingen 2018

„…Antje Rietz ist eine großartige FEE AUS DEM SEE und weiß in der darstellerisch wie auch gesanglich höchst anspruchsvollen Rolle durchweg zu glänzen. Ihre umfangreiche Stimme bedient gekonnt sämtliche Musikstile und mit großem komödiantischen Talent spielt sie die Manierismen der ständig herumzickenden Diva höchst vergnüglich aus….”
Musicals, August 2018, Autor: Markus Zeller

„Kiss Me, Kate“

Nordharzer Städtebundtheater 2018

“…Rietz gibt eine Diva mit all ihren Attributen; launisch, komisch, frech und sängerisch deutliche Akzente setzend…..für sie sind es keine Nummern, die sie professionell heruntersingt, sondern sie versprüht Herzblut….”
Mitteldeutsche Zeitung (08.05.18), Autor: Uwe Kraus
“…Rietz agiert spielerisch und sängerisch mit großer Präsenz, lässt Leidenschaft für’s Spiel sichtbar werden und gibt ihren beiden Rollen neben der notwendigen Stärke auch die weichen, verletzlichen Züge, die letztlich deren Verhalten nachvollziehbar machen….”
Volksstimme (09.05.18), Autorin: Sabine Scholz

„My Fair Lady“

Frankenfestspiele Röttingen 2017

“…Aus den vielen personellen Glücksgriffen ragen die Berlinerin Antje Rietz als Blumenmädchen Eliza Doolittle und das ewig junge Theater-Urgestein Pavel Fieber als Prof. Higgins heraus. So grundverschieden die Charaktere ihrer Figuren auch angelegt sein mögen: Rietz und Fieber spielen diesen Konflikt mit bewundernswerter Konsequenz und Schärfe aus und bilden doch zugleich eine Einheit als Energie- und Kraftzentrum dieser Inszenierung…”
Mainpost, Autor: Manfred Kunz

„Irgendwo, irgendwann“ (UA)

Stadttheater Ingolstadt 2017

“…Ein Wiedersehen gibt es mit Antje Rietz aus Berlin, die als ungezähmtes Energiebündel Anneliese glänzt. Und weil es eben Schauspieler sind, die hier agieren, werden die Schlager zu kleinen und großen Dramen und die musikalische Revue zur (Welt-) Geschichte in Geschichten…”
Donaukurier, Autorin: Anja Witzke
“…Allen voran Antje Rietz, nach vielen früheren erfolgreichen Auftritten in Ingolstadt nun als Gast zurückgekehrt. Sie ist mit ihrer berückenden Singstimme, aber auch darstellerisch, der Star des Abends…”
Augsburger Allgemeine, Autor: Friedrich Kraft

„Spamalot“

Stadttheater Ingolstadt 2016

„…Buchstäblich vom Hocker riss die mit einer grandiosen und ungemein wandlungsfähigen Stimme ausgestattete Antje Rietz. Sie lieferte eine beeindruckende Fee aus dem See ab, sang und spielte sich binnen Minuten in die Herzen der Zuschauer….“
Ingolstadt today, Autor: Michael schmatloch
„… Die Truppe agiert mit fröhlicher Verrücktheit, singt, spielt, tanzt umwerfend komisch und setzt Pointen mit hoher Präzision. Wenn Antje Rietz als “Fee aus dem See” auftaucht – mit fabelhafter Föhnfrisur und in atemberaubender Garderobe -, gibt es Szenenapplaus und das Publikum schmachtet…“
Donaukurier, Autorin: Anja Witzke

„Die schöne Helena“

Stadttheater Ingolstadt 2016

„…allen voran Antje Rietz in der Titelrolle. Selten wurden laszive Erotik und bissige Schlagfertigkeit der Figur ähnlich pointiert auf den Punkt gebracht, und zwar sowohl textlich als auch musikalisch….“
BR-Klassik, Der Mai-Operetten-Frosch 2016
„…Was nicht heißt, dass Antje Rietz aus dem Ensemble des Stadttheaters Ingolstadt nicht mit girrend-erotischen Tönen eine wunderbare Helena singen würde…“
Bayerische Staatszeitung, Autor: Uwe Mitsching
„…Unfassbar komisch, wenn sie dem schönen Paris erstmals gegenübersteht, und es ihr buchstäblich wie Papageno in der “Zauberflöte” die Sprache verschlägt (….) Wie sich Kämpfe zwischen Anstand und Lüsternheit dramatisch in ihrem Gesicht abspielen. Und sie dann resolut wie ein Feldwebel mit akrobatischer Körperbeherrschung über die Bühne stürmt. Was für ein Erlebnis, dieser Bühnenwirbelwind! …“
Donaukurier, Autor: Jesko Schulze-Reimpell

„Abends, wenn die Lichter glüh‘n“ (UA)

Stadttheater Ingolstadt 2015

„…Star des Abends freilich ist das ungewöhnliche Multi-Talent Antje Reitz. Sie hatte in der vergangenen Saison einen glänzenden Einstand als Wirtin im bejubelten „Weißen Rössl“, das Ende Dezember wiederaufgenommen wird. Nun brilliert sie schauspielerisch als kokette Kellnerin, bläst nebenbei virtuos auf der Trompete, singt einen wunderschönen Sopran und jodelt, dass es eine Pracht ist…“
Augsburger Allgemeine, Autor: Friedrich Kraft
„…Und dann ist da noch die einzige Frau: Antje Rietz ist Kellnerin und Musikerin, Projektionsfläche für Männerfantasien, Femme fatale und Luder. Sie ist so hinreißend, dass man die wirklich fantastischen vier Herren kaum mehr wahrnimmt, wenn sie die Bühne betritt. Allein wenn sie, mit der einen Hand ein Tablett balancierend, lasziv „Flotte Sole“ in ausbaufähiger Rechtschreibung auf die Tafel kritzelt, knistert es vor Spannung und Erotik. Und sie kann so viel: hervorragend Trompete spielen, singen, tanzen, schelmisch lächeln, Männer umgarnen…“
Donaukurier, Autor: Jesko Schulze-Reimpell

„Blue Jeans“

Altes Schauspielhaus Stuttgart 2012

„…Besonders Stephanie Theiß als neurotische Kaufhausgattin und Antje Rietz als Haushälterin und Amiliebchen sind die absoluten Stars des Abends, weil sie anders als die soliden Musicalsänger und -tänzer auch noch mit starken Bühnencharakteren aufwarten…“
Stuttgarter Zeitung, Autorin: Adrienne Braun

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